Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen „Lime Ways“


§ 1 Definitionen

  1. Verbraucher im Sinne dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen sind ausschließlich natürliche Personen, die mit dem Veranstalter in Geschäftsbeziehungen treten, ohne dass diese Beziehungen der gewerblichen oder selbständigen Tätigkeit dieser Person zugerechnet werden können.
  2. Veranstalter im Sinne dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen ist Lime Ways GmbH, Redwitzer Straße 13, 96277 Schneckenlohe, Deutschland, vertreten durch ihren Geschäftsführer Dominik Grotowski.
  3. Gruppenchef im Sinne dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen ist ein Verbraucher, welcher im Namen einer Gruppe ein komplettes Schiff bucht, wodurch dieses nicht mehr anderen Verbrauchern für eine Buchung zur Verfügung steht.

§ 2 Abschluss des Reisevertrages

  1. Der Veranstalter präsentiert auf seinem Internetportal das Angebot zu einer Reise, dieses ist als Angebot im Sinne des § 145 BGB an den Verbraucher zu verstehen. Ebenso kann der Veranstalter dem Verbraucher ein Angebot per E-Mail, oder auch telefonisch unterbreiten.
  2. Durch die verbindliche Anmeldung über das Internetportal, die verbindliche Bestätigung per EMail oder die verbindliche Zusage am Telefon, nimmt der Verbraucher das Angebot des Veranstalters an.
  3. Der Gruppenchef haftet für vertragliche Verpflichtungen aller Teilnehmer, welche er bei seiner Anmeldung angibt.
  4. Zusammen mit der Buchungsbestätigung wird dem Verbraucher/Gruppenchef von dem Veranstalter der Reisepreissicherungsschein zugesandt.

§ 3 Zahlungen

  1. Die Anzahlung in Höhe von 30% der Gesamtreisekosten ist sofort nach Erhalt der Buchungsbestätigung und Übersendung des Reisepreissicherungsscheines zu tätigen. Die Anzahlung ist auf das Geschäftskonto des Veranstalters zu überweisen und wird auf den Gesamtreisepreis angerechnet (Lime Ways GmbH, Commerzbank, IBAN: DE51 7834 0091 0853 4927 00, BIC: COBADEFFXXX).
  2. Die Restzahlung auf den Reisepreis ist, sofern der Reisesicherungsschein ausgehändigt und nichts anderes im Einzelfall vereinbart worden ist, sechs Wochen vor Reiseantritt zu leisten. Die Restzahlung auf den Reisepreis muss unaufgefordert beim Veranstalter eigegangen sein. Maßgeblich für die Rechtzeitigkeit der Zahlung ist die Gutschrift auf dem Konto des Veranstalters.
  3. Bei kurzfristigen Anmeldungen kürzer als 6 Wochen vor Reisebeginn ist der Gesamtreisepreis unverzüglich nach Erhalt der Bestätigung und des Reisepreissicherungsscheines an den Veranstalter zu entrichten.
  4. Eine Nichtleistung von Anzahlung und/oder der Restzahlung des Gesamtreisepreises hat keinerlei Auswirkungen auf die Wirksamkeit des Reisevertrages. Der Verbraucher hat keinen Anspruch auf die Reiseleistung, sofern der Gesamtreisepreis nicht vollständig entrichtet ist. Ausgenommen hiervon sind die gesetzlichen Zurückbehaltungsrechte des Verbrauchers.
  5. Ist der Reisepreis entgegen der Verpflichtungen aus § 3 (2) dieser Geschäftsbedingungen nicht gezahlt worden und wurde durch den Verbraucher auch nicht auf eine angemessene Frist durch den Veranstalter mit Zahlung reagiert, so kann der Veranstalter das Durchführen der Reise ablehnen und den Verbraucher mit den Rücktrittskosten nach § 6 (3) dieser Geschäftsbedingungen belasten.

§ 4 Leistungen

  1. Welche Leistungen vertraglich vereinbart sind, ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung im Prospekt, bzw. aus dem Internetportal des Veranstalters und den hierauf bezugnehmenden Angaben in der Reisebestätigung. Die in dem Prospekt oder auf dem Internetportal enthaltenen Angaben sind für den Veranstalter bindend.
  2. Der Veranstalter behält sich ausdrücklich vor, aus sachlich berechtigten, erheblichen und nicht vorhersehbaren Gründen vor Vertragsschluss eine Änderung der Prospektangaben, respektive der Angaben auf der Internetseite zu erklären, über die der Kunde vor der Buchung informiert wird.
  3. Es besteht kein Universalanspruch auf die in der Reisebeschreibung genante Route der Reise. Der Veranstalter behält sich ausdrücklich vor, die Segelreise und Route auf Grund aktueller Wetterverhältnisse und anderer unabwendbarer Ereignissen, kurzfristig zu ändern. Diese Änderungen halten sich im Rahmen dessen, was nach Treu und Glauben erwartet werden darf und beeinträchtigen den Reiseverlauf nicht in wesentlichen Punkten. Dieses Erfordernis liegt ausschließlich in der Entscheidung des Skippers, bzw. bei der Geschäftsführung des Veranstalters.
  4. Wird auf Wunsch des Verbrauchers ein individueller Reiseverlauf zusammengestellt, so folgt die Leistungsverpflichtung ausschließlich aus dem entsprechenden konkreten Angebot an den Verbraucher und der jeweiligen Anmeldebestätigung. Auch bei individuell vereinbartem Reiseverlauf gilt, dass der Veranstalter auf Grund der Wetterverhältnisse berechtigt ist, den Reiseverlauf während der Reise in dem Rahmen zu ändern, welcher für eine sichere Durchführung der Segelreise erforderlich ist. Dieses Erfordernis liegt ausschließlich in der Entscheidung des Skippers, bzw. bei der Geschäftsführung des Veranstalters.

§ 5 Sportveranstaltung

Die Segelreise hat den Charakter einer Sportveranstaltung. Jeder Teilnehmer bestätigt mit der Buchung, dass er über eine körperliche Konstitution verfügt, welche die Ausübung des Segelsportes zulässt. Mit dem Abschluss des Vertrages bestätigt der Verbraucher mindestens zwanzig Minuten frei schwimmen zu können. Etwaige körperliche Einschränkungen sind vor der Buchung mit dem behandelnden Arzt zu erörtern. Eine unmittelbare medizinische Versorgung kann der Veranstalter nicht garantieren, jedenfalls keine, die über eine medizinische Erstversorgung (Erste Hilfe) hinausgeht. Medizinische Einschränkungen sind dem Veranstalter im Vorhinein mitzuteilen, wenn sie für die Ausübung der Reise relevant erscheinen.

§ 6 Rücktritt durch den Kunden, Stornierungen, Ersatzperson

  1. Der Verbraucher kann bis Reisebeginn jederzeit durch Erklärung gegenüber dem Veranstalter vom Reisevertrag zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim Veranstalter.
  2. Für den Fall des Rücktritts durch den Verbraucher steht dem Veranstalter unter Berücksichtigung gewöhnlich ersparter Aufwendungen und möglicher anderweitiger Verwendungen der Reiseleistungen eine pauschale Entschädigung zu.
  3. Für die Entschädigungen ergibt sich folgende Staffelung:
    • Bei einer Stornierung bis zu 90 Tage vor Reisebeginn wird eine Stornierungsgebühr in Höhe von 15 % des Reisepreises berechnet.
    • Bei einer kurzfristigeren Stornierung gelten pro Person die nachfolgenden Gebührensätze:
      • 89. - 60. Tag vor Reisebeginn: 25 % des Reisepreises.
      • 59. - 45. Tag vor Reisebeginn: 50 % des Reisepreises.
      • 44. - 30. Tag vor Reisebeginn: 70 % des Reisepreises.
      • 29. - 01. Tag vor Reisebeginn: 90 % des Reisepreises.
      • Bei Nichtantritt der Reise: 90 % des Reisepreises.
  4. Dem Verbraucher steht es frei, dem Veranstalter nachzuweisen, dass ihm tatsächlich keine oder geringere Kosten als die geltend gemachte Kostenpauschale entstanden sind. In diesem Fall ist der Verbraucher nur zur Zahlung der tatsächlich angefallenen Kosten verpflichtet.
  5. Der Veranstalter behält sich ausdrücklich das Recht vor, im Einzelfall eine höhere Entschädigung, entsprechend seiner entstandenen, dem Verbraucher gegenüber konkret zu beziffernden und zu belegenden Kosten in Rechnung zu stellen.
  6. Sollte der Verbraucher die Reise nicht antreten können, besteht die Möglichkeit, bis zum Reisebeginn eine Ersatzperson zu stellen, welche an seiner Stelle in die Rechte und Pflichten aus dem Reisevertrag eintritt. Der Kunde hat dem Veranstalter die Ersatzperson zuvor rechtzeitig mitzuteilen. Der Veranstalter behält sich vor, diese Person abzulehnen, sofern sie den besonderen Erfordernissen der Reise nicht entspricht, ihre Einbeziehungen aus organisatorischen Gründen nicht möglich ist oder ihrer Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Die in den Vertrag eintretende Ersatzperson und der ursprüngliche Verbraucher haften gegenüber dem Veranstalter für den Reisepreis und für sämtliche durch den Eintritt der Ersatzperson entstehende Mehrkosten gesamtschuldnerisch.

§ 7 Rücktritt, Stornierungen bei Buchungen von ganzen Schiffen

  1. Der Gruppenchef kann bis Reisebeginn jederzeit durch Erklärung gegenüber dem Veranstalter vom Reisevertrag zurücktreten. Maßgeblich ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim Veranstalter.
  2. Für den Fall des Rücktritts durch den Gruppenchef steht dem Veranstalter unter Berücksichtigung gewöhnlich ersparter Aufwendungen und möglicher anderweitiger Verwendungen der Reiseleistungen eine pauschale Entschädigung zu.
  3. Für die Entschädigungen ergibt sich folgende Staffelung:
    • Bei einer Stornierung bis zu 90 Tage vor Reisebeginn wird eine Stornierungsgebühr in Höhe von 15 % des Reisepreises berechnet.
    • Bei einer kurzfristigeren Stornierung gelten pro Person die nachfolgenden Gebührensätze:
      • 89. - 60. Tag vor Reisebeginn: 30 % des Reisepreises.
      • 59. - 01. Tag vor Reisebeginn: 90 % des Reisepreises.
      • Bei Nichtantritt der Reise: 90 % des Reisepreises.
  4. Dem Gruppenchef steht es frei, dem Veranstalter nachzuweisen, dass ihm tatsächlich keine oder geringere Kosten als die geltend gemachte Kostenpauschale entstanden sind. In diesem Fall ist der Gruppenchef nur zur Zahlung der tatsächlich angefallenen Kosten verpflichtet.
  5. Der Veranstalter behält sich ausdrücklich das Recht vor, im Einzelfall eine höhere Entschädigung, entsprechend seiner entstandenen, dem Gruppenchef gegenüber konkret zu beziffernden und zu belegender Kosten in Rechnung zu stellen.

§ 8 Versicherung

Der Veranstalter empfiehlt den Abschluss einer Reiserücktrittskostenversicherung. Der Verbraucher erklärt im Besitz einer Auslandskrankenversicherung zu sein, welche im jeweiligen Reiseland Gültigkeit besitzt. Der Veranstalter weist ausdrücklich daraufhin, dass viele private Haftpflichtversicherer bezüglich der Aktivität Segeln als sog. gefahrgeneigte Sportart in ihren Versicherungsbedingungen einen Haftungsausschluss aufgeführt haben. Ein möglicher Versicherungsschutz kann über den Versicherer „Yacht Pool“ durch eine sog. Kojenversicherung erlangt werden. Der Veranstalter garantiert, dass die Schiffe über eine landesübliche Versicherung verfügen und der Skipper über eine Skipperhaftpflichtversicherung verfügt.

§ 9 Rücktritt und Kündigung durch den Veranstalter

Der Veranstalter kann in folgenden Fällen vor Antritt der Reise vom Reisevertrag zurücktreten oder nach Antritt der Reise den Reisevertrag kündigen.

  1. Ohne Einhaltung einer Frist (fristlos). Für den Fall, dass der Verbraucher die Durchführung der Reise ungeachtet einer Abmahnung des Veranstalters nachhaltig stört oder wenn er sich in solchem Maße vertragswidrig verhält, dass die sofortige Aufhebung des Vertrages gerechtfertigt ist. Dies ist insbesondere der Fall, wenn der Verbraucher eine Gefahr für sich oder andere darstellt. In diesem Fall ist der Skipper bevollmächtigt die Rechte und Pflichten des Veranstalters vor Ort wahrzunehmen und den Verbraucher abzumahnen, bzw. von der weiteren Teilnahme der Reise auszuschließen. Kündigt der Veranstalter den Reisevertrag, so behält er ungeachtet dessen den Anspruch auf den Reisepreis; Aufwendungen, welche er aus einer anderweitigen Verwendung der nicht in Anspruch genommenen Leitung erlangt, muss er sich hierbei anrechnen lassen. Etwaige entstehende Rückreisekosten, welche durch die frühzeitigere Abreise entstehen, hat der Verbraucher hierbei selber zu tragen.
  2. Nichterreichen einer Mindestteilnehmerzahl. Bei Nichterreichen einer ausgeschriebenen Mindestteilnehmerzahl kann der Veranstalter bis zu zwei Monate vor Beginn der Reise vom Reisevertrag zurücktreten, wenn in der Reisebeschreibung für den entsprechenden Törn auf eine Mindestteilnehmerzahl hingewiesen wurde. Kosten der Anreise werden nicht erstattet.

§ 10 Vertragskündigung wegen außergewöhnlicher Umstände

Wird die Segelreise infolge einer bei Vertragsschluss nicht vorhersehbaren höheren Gewalt im Sinne des Gesetzes erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so kann sowohl der Veranstalter als auch der Verbraucher den Reisevertrag kündigen. Wird der Vertag gekündigt, so kann der Veranstalter für die bereits erbrachten oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringenden Reiseleistungen eine angemessene Entschädigung verlangen.

§ 11 Obliegenheiten, Gewährleistung, Verjährung

  1. Für den Fall, dass die Reise nicht vertragsgemäß erbracht wird, kann der Verbraucher Abhilfe verlangen. Der Veranstalter kann die Abhilfe verweigern, für den Fall, dass diese einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordern würde. Der Veranstalter kann auch in der Weise Abhilfe schaffen, dass er eine gleich- oder höhenwertige Leistung erbringt. Auftretende Mängel sind unverzüglich dem Skipper vor Ort anzuzeigen.
  2. Wird die Reise infolge eines erheblichen Mangels beeinträchtigt und leistet der Veranstalter innerhalb einer angemessenen Frist keine Abhilfe, so kann der Verbraucher im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen den Reisevertrag kündigen. Der Veranstalter empfiehlt eine schriftliche Kündigung.
  3. Der Veranstalter weist ausdrücklich auf die Pflicht des Verbrauchers hin, dass dieser auf einen auftretenden Mangel unverzüglich hinzuweisen hat, sowie darüber, dass vor Kündigung des Reisevertrages (§ 651e BGB) eine angemessene Frist zur Abhilfe zu setzen ist, wenn die Abhilfe nicht unmöglich ist oder vom Veranstalter verweigert wird, oder wenn eine sofortige Kündigung des Vertrages durch ein besonderes Interesse des Verbrauchers gerechtfertigt ist. Der Verbraucher schuldet dem Veranstalter in diesem Fall, den auf die in Anspruch genommenen Leistungen entfallenen Teil des Reisepreises, sofern diese für ihn von Interesse waren.
  4. Für den Fall einer nicht vertragsgemäß erbrachten Leistung des Veranstalters (Mangel), hat der Kunde, unbeschadet des Rechtes der Minderung oder der Kündigung des Reisevertrages, das Recht Schadensersatz zu verlangen, es sei denn, dass der Mangel auf einem Umstand beruht, den der Veranstalter nicht zu vertreten hat.
  5. Gewährleistungsansprüche aus dem reisevertragrechtlichen Schuldverhältnis resultierend sind innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise gegenüber dem Veranstalter unter der genanten Adresse des Veranstalters geltend zu machen. Nach Ablauf dieser Frist kann der Kunde Ansprüche nur geltend machen, wenn er ohne Verschulden an einer Einhaltung der Frist verhindert war, oder wenn es sich um deliktische Ansprüche handelt. Ansprüche des Verbrauchers nach §§ 651c bis 651f BGB gegenüber dem Veranstalter verjähren nach zwei Jahren. Beginn und Hemmung der Verjährung richtet sich nach den allgemeinen Vorschriften.

§ 12 Liegezeiten / Reparaturen der Yacht / Austausch

Aufgrund der Komplexität einer Segelyacht kann es zu Liegezeiten wegen zu erledigender Reparaturen kommen. Liegezeiten von bis zu 24 Stunden bei einer Reisedauer von sieben Tagen, 48 Stunden bei einer Reisedauer von 14 Tagen und 72 Stunden bei einer Reisedauer über 14 Tagen, sind von dem Verbraucher hinzunehmen, sofern diese durch Wartungs- oder Reparaturarbeiten zwingend erforderlich sind und können weitere Ansprüche des Verbrauchers nicht auslösen. Der Veranstalter behält sich vor, die gebuchte Yacht kurzfristig auszutauschen, sofern dieses durch unvorhersehbare Ereignisse erforderlich ist. Die vom Veranstalter zur Verfügung gestellte Ersatzyacht entspricht dabei dem Standard der gebuchten Yacht. Sollte dem Veranstalter durch den Austausch einer Yacht ein finanzieller Vorteil entstehen, wird dieser an den Verbraucher weitergeleitet.

§ 13 Mitwirkungspflicht

Der Verbraucher ist verpflichtet, bei aufgetretenen Leistungsstörungen im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen über die Schadenminderungspflicht mitzuwirken, eventuelle Schäden zu vermeiden oder möglichst gering zu halten. Insbesondere ist der Verbraucher verpflichtet, seine Beanstandungen unverzüglich dem Skipper mitzuteilen. Kommt der Verbraucher dieser Pflicht nicht nach, so scheidet ein Anspruch auf Minderung aus.

§ 14 Haftung des Veranstalters und Haftungsbegrenzung

  1. Die vertragliche Haftung des Veranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist pro Reise und Verbraucher auf das Dreifache des Reisepreises beschränkt, soweit der Schaden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt worden ist.
  2. Die Haftung des Veranstalters resultierend aus deliktischen Ansprüchen ist pro Reise und Verbraucher auf das dreifache des Reisepreises beschränkt, sofern dem Veranstalter kein vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten vorzuwerfen ist.
  3. Die in (1) und (2) genanten Haftungsbeschränkungen gegen den Veranstalter sind insoweit beschränkt oder ausgeschlossen, als auf Grund internationaler Übereinkommen oder auf solchen beruhenden gesetzlichen Vorschriften, die auf die vom Veranstalter zu erbringenden Leistungen anzuwenden sind, einen Schadensersatzanspruch gegen den Veranstalter nur unter gewissen Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann oder unter bestimmten Bedingungen ausgeschlossen sind, kann sich der Veranstalter gegenüber dem Verbraucher hierauf berufen.

§ 15 Informationsverpflichtung

Der Veranstalter weist darauf hin, dass es zur Mitwirkungspflicht des Verbrauchers gehört, alle ihm vom Veranstalter zur Verfügung gestellten Informationsmaterialien aufmerksam zu lesen, um zu einem problemlosen Ablauf der Reise beizutragen. Der Gruppenchef hat diese Informationen an seine Mitreisenden weiterzuleiten und dafür Sorge zu tragen, dass die Informationen zur Kenntnis genommen werden.

§ 16 Pass-, Visa und Gesundheitsvorschriften. Einzuhaltendes Recht.

  1. Der Veranstalter informiert den Verbraucher spätestens mit der Bestätigung der Reise über die jeweiligen Pass-, Visa-, und Gesundheitsvorschriften. Bei der Bereitstellung dieser Informationen wird vorausgesetzt, dass der Verbraucher Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs oder der Schweiz ist. Bürger anderer Nationen sind für diese Informationsobliegenheit selbst verantwortlich.
  2. Der Verbraucher ist für die Einhaltung des jeweiligen Rechts des Reiselandes selbst verantwortlich. Gesetzesverstöße, egal welcher Art, erfolgen auf eigene Verantwortung.

§ 17 Datenschutz

  1. Der Verbraucher willigt darin ein, dass alle Daten die zur Abwicklung des Vertragsverhältnisses erforderlich sind, vom Veranstalter gespeichert und im Rahmen der Abwicklung an verbundene Unternehmen weitergeleitet werden. Der Verbraucher stimmt der Erhebung, Verarbeitung, Speicherung und Nutzung seiner personenbezogenen Daten ausdrücklich zu
  2. Die Erhebung, Speicherung und Nutzung nach (1) erfolgt im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften des Bundesdatenschutzgesetzes und des Teledienstdatenschutzgesetzes.
  3. Die Einwilligung nach (1) kann der Verbraucher jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen.

§ 18 Abtretungsverbot

Jegliche Ansprüche gegen den Veranstalter unterliegen dem Abtretungsverbot des bürgerlichen Gesetzbuches.

§ 19 Salvatorische Klausel

Sollten Teile dieser Vereinbarung ungültig oder undurchführbar sein oder werden, bleiben die anderen Teile wirksam. Unwirksame Teile sollen gemäß dem Sinn und Zweck dieser Vereinbarung geregelt werden.


Stand: 15.04.2016

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